Therapeutisches Drug Monitoring

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TDM (Therapeutic Drug Monitoring)

Arzneitherapie muss individuell auf den einzelnen erkrankten Patienten abgestimmt werden. Nur so kann eine hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig guter Verträglichkeit gewährleistet werden. Bei einigen Arzneistoffen ist es notwendig, die Konzentrationen im Blut des Patienten während der Therapie wiederholt zu messen, um die für den Patienten optimale Dosierung zu finden. Neuerdings kommen auch pharmakogenetische Methoden mit dem Ziel zum Einsatz, beim einzelnen Patienten schon vor Therapiebeginn vererbte Besonderheiten im Ansprechen auf bestimmte Arzneitherapien zu erkennen.

Am Institut für Pharmakologie messen wir routinemäßig die Wirkspiegel von über 50 Substanzen und genotypisieren verschiedene Arzneistoff abbauende Enzyme. Die Messergebnisse werden individuell pharmakologisch befundet und stellen die Grundlage für unsere ärztlichen Empfehlungen zur weiterführenden Therapie dar.

Das Methodenspektrum im TDM umfasst:

  • Psychopharmaka (trizyklische Antidepressiva, SSNRI, SSRI, atypische Neuroleptika)
  • Antiepileptika (first-, second-generation anticonvulsants)
  • TDM von Amiodaron und Desmethylamiodaron
  • Sedativa: Midazolam, Thiopental und Pentobarbital
  • Antimykotika (Azole und Echinocandine)
  • Ermittlung der AUC von Mycofenolat bei Patienten nach Nieren- und Herztransplantationen
  • Hinzu kommen zahlreiche LC-MS/MS-Methoden aus dem Bereich der Klinisch-pharmakologischen Forschung.

Hinweis für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Alle Befunde sind aktuell online über das ORBIS-System abrufbar.